Tisch von Alisa Tretau
Alisa Tretau
„Wie hat sich die Beziehung zwischen Flüssen und Menschen im Laufe der Zeit verändert? Welche Momente mit fließendem Wasser hast du erlebt, die dich nicht mehr loslassen? Was lehren Flüsse über verschiedene Zeitlichkeiten und wie können wir mit ihrer Hilfe Zeit anders erleben? Wie lässt sich elastische Empathie üben, die sich über Zeit, Raum und Spezies erstreckt?“ Diesen Fragen nähert sich die kollektive Lecture Performance »Verschwommene Havel, gesammelter Fluss« am 15. September 2024 in der Rotunde am Wannseeufer. Im Rahmen einer „im Zufälligen fischenden“ Kuration, geleitet von Alisa Tretau, steuern Künstler∙innen verschiedenster Hintergründe ihre poetischen, politischen oder zwischen beiden Polen mäandernden Assoziationen zur Havel und anderen Flüssen bei. Sie werden als Flaschenpost aus dem Wasser gezogen – literarische Texte, musikalische Einlagen und meditative Übungen machen so die verschiedenen Stimmen des Flusses hörbar. Zu dem Projekt, das im Rahmen des MA-Studiengangs ›Kunst im Kontext‹ an der UdK Berlin durchgeführt wird, hat die Kuratorin diesen Tisch erstellt.